Callis Blizzard

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Ich habe schon länger was mit Motor und trotzdem Segler gesucht, vor allem um das Fliegen mit Motor und Seitenruder zu lernen. Nachdem ich mit EPP schon gute Erfahrungen habe bin ich dann nach langem hadern beim MPX Blizzard gelandet. Er soll leicht gebaut werden um bessere Thermikeigenschaften zu haben und mit meinen 1800er TRex Akkus fliegen, daher wird er nicht wie 95% aller anderen Blizzards übermotorisiert, senkrecht wär schön muss aber nicht, ob ich nun 5 oder 10 Sekunden an die Sichtgrenze brauche...

Nix besonderes aber meiner.


Komponenten

  • Motor Dymond AL-3530 (Luschen Blizzard ;-)
  • Regler Smile 30A
  • Luftschraube Aeronaut CAM-Carb-Bl.10,0x 6,0"
  • MPX RX 7 DS IPD Empfänger
  • 3s Kokam und FP 1800er (daher die lusche Motorausstattung)
  • Heck 2x MPX Nano-S
  • Quer 2x MPX Nano-Pro Carbonite
  • Ortungspiepser

Bau

  • vorsichtiges Abschleifen der Grate die beim Schäumen entstanden sind, speziell an den Flügelnasen
  • Servokablel löten, für die Heckservos habe ich jeweils + und - zusammengelegt
  • Kleber-panschen.... Uh ihhhh!

Nach 5h ist der Flügel fertig "beholmt"

  • Einbau der Flächenservos
  • Elektronikeinbau (lieber 3x denken und noch mal Servos testen...), denn wenn der Rumpf zu ist wird es kompliziert.
  • Rumpf ist zu und vergurtet

Die Nase und die das Höhenleitwerk fand ich am schwierigsten zu verkleben, hier braucht man drei Hände, zwei Klammern, ein Tuch und alles muss echt fix gehen.

  • neues Modell in Funke einstellen, keine Ahnung ob ich das alles richtig gemacht habe, aber wenn man es kapiert ist die Evo immer wieder nett zu handeln
  • Gestänge ablängen

Uff, nur eine Schraube übrig... Mist, das ist eine Servohebelschraube! Toll, Servos natürlich schon eingeklebt im Flügel und Kappen drüber... Aber: es war nur die Schraube um hinten die Ballastklappe zu sichern ;-)

  • Ruderhörner-Maden mit Loctite sichern

Man, blöder Shop, das Teil könnt schon fertig sein. Aber naja, dann wäre ich heute sicher schon geflogen... Und dann? ;-)

  • Motor, Regler eingebaut, LS montiert
Schon eng hier. Ja ich glaube noch an das Gute im Menschen, und ich (Versicherung) will auch für Schaden grade stehen wenn ich mal auf ein Auto knalle


  • Ortungspiepser einbauen (hmm, ok, ich hab ihn nur reingeworfen, muss ich mir noch mehr Gedanken zu machen)
  • Empfänger besser verstauen (liegt jetzt so, das man an LED und Scan-Knopf ran kommt wenn der Flügel ab ist)

Durch den leichen Motor muss/kann (weil für den Kokam ist nicht wirklich viel Platz) weit nach vorn. Ich stelle den Akku jetzt auf die lange Schmalseite, das ist natürlich total praktisch für den Akkuwechsel.

1. Motortestlauf war schon mal interessant, also fliegen wird das Teil schon :-), Regler muss aber noch programmiert werden (und ich habe grad festgestellt das der Akku recht leer war... Da geht noch was ;-)

  • Schwerpunkt auswiegen und Akku mit Klett festlegen (man ist das MPX Klett ein Hammerzeug, statt aufzugehen ist es immer vom Akku abgerissen, habs jetzt etwas anders gelöst, ein Klett hält den Akku seitlich und ein kleines Stück an Akku (mit CA geklebt) sichert den Akku gegen rutschen)
  • Regler einlernen/programmieren

Mit vollem Akku und mit Flügeln will er auch noch senkrecht hoch, also mehr Schub als Gewicht, ob es reicht um senkrecht zu fliegen bezweifel ich aber. Aber das war ja auch nicht Ziel. Motor zieht nicht ganz 17A im Stand. Werde den Spinner aber auch noch bohren müssen wird doch recht warm... Hoffe ich versaue den Spinner nicht.

Drehzahl konnte ich grad nur kurz testen, Licht ist zu schlecht gewesen: nicht ganz 8000upm geht mit nachlassendem Akku auf 7500 zu.

  • Wiegen: 840g nach Küchenschätzwaage (muss noch überprüft werden)
Lüftungslöcher im Spinner


  • Löcher in Spinner gebohrt um die Kühlung zu verbessern.
  • Failsave proggen für Empfänger (Merker: Auch bei neuem für 450er Rex)

Juni 2012

Nach vielen schönen Flügen ist er mir an den Kalkfelsen der fränkischen Schweiz zerschollen. RIP.

Erstflug 25.01.2009

Heute war es dann soweit. Sonne, kaum Wind und 5°C.

Kurz noch einen Rudercheck und dann übergab ihn Tom in sein Element. Er zog brav von dannen und trotz weicher Knie konnte ich ein paar Kurven fliegen.

Habe dann alles gecheckt, oben mal Motor aus und segeln, Spoiler getestet (naja...) etc. Trimmen musste ich jetzt nicht wirklich doll. Die erste Landung war auch recht ruppig, die Wiese uneben und klatschnass. So sah der Flieger auch aus danach.

Danach habe ich noch einen Start (ohne Starthelfer, kein Problem) gemacht, leider ist etwas Sand in die Klappschraubenaufnahme gekommen und die Schraube faltete nicht mehr zusammen.

Nach dem Säubern bin ich dann noch 15 Minuten (935mAh nachgeladen) in der "Abend"dämmerung (15:00Uhr) geflogen, inkl. ein paar Loopings und Rollen. Es gab an sich nur eine kurze kritische Situation als ich die Spoiler getestet habe und da ich noch ne Kurve fliegen wollte wieder Gas gegeben habe, das flog sich echt sch*****.

Es gibt noch viel zu probieren und einzustellen, Seitenruder muss ich aktiv benutzen lernen, aber bisher bin ich recht begeistert von dem Blizzard.

Das pfeifen beim Vorbeiflug ist nett ;-) (vermutlich sind auch meine Bohrungen im Spinner daran "schuld").

Segeln ist ganz gut, hier muss ich mich aber auch erst an den Flieger gewöhnen um die beste Marschgeschwindigkeit zu erlernen.

Komischerweise habe ich nach dem 3. Flug bemerkt, das die Querruder etwas (ca. 1mm) hochgestellt waren, keine Ahnung woher das kam, ich habe es dann in der Spoilereinstellung behoben.